Franziska Grütter

Franziska GrütterFranziska Grütter wurde in Thun geboren.
Ihren ersten Geigenunterricht erhielt sie im Alter von acht Jahren an der Musikschule Thun, wo sie bald einmal auch ihre Freude an der Kammermusik entdeckte.

Nach Erlangen des Lehrdiploms 1997 schloss sie ihr Studium 1999 am Konservatorium Bern bei Daniel Zisman mit dem Konzertdiplom ab. Anschliessend setzte sie ihre Studien bei Richard Ireland in Bath (England) fort. Meisterkurse bei A. Dubach, N. Chumachenco, I. Turban, dem Abegg Trio sowie an der Sommerakademie Lenk ergänzten ihre musikalische Ausbildung.

Sie unterrichtet in Uetendorf, Bern und Laupen.

Von August bis Dezember 2000 lehrte sie an der Musikhochschule in Sucre (Bolivien) Violine, Viola und Kammermusik. Verschiedene Konzertreisen mit Radio- und Fernsehaufnahmen führten sie durch das ganze Land, wobei sie unter anderem im Rahmen des Internationalen Kulturfestivals in Sucre und Potosí auftrat.

Sie ist Mitglied des Salonquintetts „I Galanti“, des „Duo Campanella“ und des „Carona Quartetts“.

Im Herbst 2001 spielte sie im Stadttheater Bern die erste Violine in Astor Piazzollas Tango-Oper „María de Buenos Aires“, die dank des grossen Erfolgs im Sommer 2003 wiederaufgenommen wurde. Sie widmet sich seither mit grosser Leidenschaft vermehrt dem Tango.

Franziska Grütter ist in verschiedenen Orchestern tätig und hat dabei oft die Konzertmeisterfunktion inne. Sie arbeitet auf diese Weise auch mit Laienorchestern, wie zum Beispiel dem Orchester Belp. Diverse Orchestertournéen führten sie u.a. nach China (2011 mit dem Neuen Zürcher Orchester) und Österreich (2008). Sie tritt ausserdem als Solistin auf und konzertierte mit namhaften Musikern wie Daniel Zisman oder Patrick Demenga.

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